Training im Defence Böblingen Studio
Inhalte und Ablauf
Selbstverteidigung lernt man nicht allein durch Theorie und vereinzelte Techniken. Damit die Bewegungsabläufe im Ernstfall sicher und möglichst automatisch abrufbar sind, ist die praktische Anwendung ein wichtiger Bestandteil unseres Trainings.
Worum geht es?
Im Selbstverteidigungstraining geht es nicht darum, möglichst viele komplizierte Techniken zu lernen. Viel wichtiger ist es, einfache und effektive Prinzipien zu verstehen, die dir dabei helfen, Situationen frühzeitig einzuschätzen, Grenzen zu setzen und im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben.
Wir zeigen dir beispielsweise:
- wie du angemessenen Abstand zu einer Person herstellst und sicher hältst
- wie du dich aus einfachen Griffen und Festhaltesituationen lösen kannst
- wie du deine Position verbesserst und dich aus ungünstigen Situationen herausbewegst
- wie du in unterschiedlichen Situationen ruhig und kontrolliert reagierst
Dabei steht immer die praktische Anwendung im Vordergrund. Du sollst nicht nur verstehen, was du tun kannst, sondern auch lernen, wie du in schwierigen Situationen angemessen reagieren kannst, um möglichst sicher und unbeschadet aus ihnen herauszukommen.
Wie sieht ein reguläres Training aus?
Ein gutes Selbstverteidigungstraining folgt einer klaren und nachvollziehbaren Struktur. So weißt du, was dich erwartet, und kannst deine Fähigkeiten kontinuierlich weiterentwickeln.
Eine typische Trainingseinheit besteht aus folgenden Elementen:
1. Begrüßung / Warm-up / Form
Nach der gemeinsamen Begrüßung bereiten wir den Körper auf das Training vor. Beweglichkeit und Reaktionsvermögen werden aktiviert. Die Form (ein fester Ablauf verschiedener Techniken) hilft dabei, den Körper augzuwärmen und zu dehnen.
2. Techniktraining
Anschließend werden neue Inhalte vermittelt, bzw. bereits bekannte Inhalte verfestigt. Die Techniken werden verständlich erklärt und Schritt für Schritt aufgebaut, so dass du sie zunächst in Ruhe kennenlernen und anschließend praktisch umsetzen kannst.
3. Partnerübungen
Ein wichtiger Bestandteil der Selbstverteidigung ist das Üben mit einem Partner. Hierbei wird das Gelernte gemeinsam angewendet und gefestigt. Dabei steht eine kontrollierte und sichere Ausführung im Vordergrund.
Dabei geht es nicht darum, gegeneinander zu kämpfen. Dein Trainingspartner unterstützt dich dabei, Bewegungen und Techniken zu verstehen, richtig auszuführen und sicher anzuwenden.
Die Übungen werden Schritt für Schritt aufgebaut und an deinen persönlichen Erfahrungsstand angepasst. So kannst du dich in deinem eigenen Tempo weiterentwickeln, ohne dich überfordert zu fühlen.
4. Szenario-Training
In unterschiedlichen Szenarien können einzelne Situationen realistischer geübt werden. Dabei geht es darum, das Erlernte auch unter etwas mehr Bewegung und Druck anzuwenden – selbstverständlich immer in einem sicheren und kontrollierten Rahmen.
5. Kampfprogramm
Bei dem sogenannten Kampfprogramm geht es nicht darum, sich zu prügeln, sondern es dient dazu, die Anwendung des Gelernten ohne vorgegebenen Ablauf üben zu können. Dabei kann jeder in Abstimmung mit seinem Trainingspartner Tempo und Intensität selbst bestimmen.
Mit anderen Worten, wenn du es lieber ruhig angehst bist du bei uns genauso gut aufgehoben wie wenn du deine Grenzen austesten möchtest.
Muss ich fit sein oder Vorerfahrung haben?
Nein. Du musst weder kräftig oder sportlich sein, noch Erfahrung mit Kampfsport oder Selbstverteidigung mitbringen. Viele unserer Teilnehmer kommen bei uns zum ersten Mal mit Selbstverteidigung in Kontakt, und Anfänger trainieren nicht einfach nur „mit“, sondern werden gezielt aufgebaut.
Wichtig sind also nicht perfekte Fitnesswerte oder besondere Fähigkeiten, sondern:
- Offenheit zum Lernen
- Bereitschaft, Neues auszuprobieren
- regelmäßige Teilnahme
Unser Training wird an unterschiedliche Voraussetzungen angepasst, und insbesondere ist unsere Form der Selbstverteidigung auch bei körperlichen Einschränkungen sehr geeignet!
Möchtest du uns kennenlernen?